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St. Anton am Arlberg St. Anton am Arlberg ist Heimatort des Skipioniers Hannes Schneider und des Skifahrers Karl Schranz. Er war Austragungsort der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2001. Sehenswert ist das Ski- und Heimatmuseum. Inhaltsverzeichnis Geografische Lage St. Anton liegt im oberen Teil des Stanzertales im Bundesland Tirol, an der Grenze zu Vorarlberg. Die Gemeinde grenzt an zwei Verwaltungsbezirke mit zusammen neun Nachbargemeinden – Kaisers (Bezirk Reutte), Pettneu, Kappl, Ischgl und Galtür (alle Bezirk Landeck) auf Tiroler Seite und Klösterle, Gaschurn, Silbertal und Lech im Vorarlberger Bezirk Bludenz. Mit einer Gemeindefläche von 165 km² ist St. Anton flächenmäßig größer als das Fürstentum Liechtenstein. Zur Gemeinde St. Anton am Arlberg gehören die Ortsteile St. Anton, Nasserein, St. Jakob und St. Christoph am Arlberg. Der „Hausberg“ ist der Gampen und der höchstgelegene, mit Aufstiegshilfen erreichbare Punkt ist der Gipfel der Valluga mit 2.811 m ü. A. Der Ort liegt zwischen den Lechtaler Alpen im Norden und der Verwallgruppe im Süden an der Rosanna. Der Gemeindename St. Anton am Arlberg trägt innerhalb von 750 Jahren bereits den fünften Namen: Um 1275 als „Vallis taberna“ bezeichnet, folgte über Jahrhunderte der Name „Stanzertal“ (1275 - ca. 1805) ehe für kurze Zeit der Gemeindename St. Jakob als Standort der alten Kuratie St. Jakob übernommen wurde. (1805 – ca. 1811). Auch dieser Name dürfte nicht zufriedenstellend gewesen sein und man einigte sich auf den Gemeindenamen nach dem alten Ortsteil Nasserein (1811 – 1927), der inmitten der beiden Fraktionen St. Jakob und St. Anton gelegen ist, wohl auch deswegen, da sich das Postgasthaus in diesem Ortsteil bis 1824 befand. Mit dem Bau der neuen Landstraße im Jahr 1824 wurden die beiden Ortsteile St. Jakob und Nasserein umfahren und der Ortsteil St. Anton gewann immer mehr an Bedeutung. Als in den Jahren 1880 bis 1884 die Arlbergbahn gebaut wurde, stand bereits bei der Planung fest, dass die Bahnstation „St. Anton am Arlberg“ heißen werde, obwohl der Gemeindename nach wie vor „Nasserein“ war. Im Jahre 1927 benannte sich die bisher „Stanzertal“ genannte Gemeinde schließlich in „St. Anton am Arlberg“ um. Das Wappen Im Zuge der Namensänderung wurde dem „neuen“ St. Anton am Arlberg auch ein eigenes Wappen verliehen. Es wird in einer zeitgenössischen Beschreibung wie folgt dargestellt: „In Silber über blau gewelltem Schildfuß drei grüne Berge, der rechte und linke erhöht und mit silbernen Spitzen, der mittlere mit einem sich nach oben verjüngendem Pfahl, darüber mit den Fängen auf dem rechten und linken Berg aufstützend, der Tiroler Adler. Farben der Gemeindefahne Weiß-Rot“ Einwohner Im Januar 2006 liegt die Einwohnerzahl bei 2.848. Sie hat sich somit in den letzten 100 Jahren mehr als verdreifacht, denn 1901 waren es gerade einmal 877 Einwohner. Die Anzahl der Häuser lag 1901 bei 106 und im Jahre 2006 bei über 830. Die touristische Infrastruktur im Sommer umfasst ca. 96 km markierte Wanderwege 85 Lifte und Seilbahnen Nachtleben St. Anton ist bekannt für seine Diskos, Pubs und Bars auf der Dorfstraße und an den Hängen entlang der Talabfahrten. Bekannt sind z.B. der „Mooserwirt“, das „Krazy Kanguruh“ und die „Kaminstube“ an den Pisten und dem „Piccadilly“, dem „Postkeller“ und dem „Funky Chicken“ im Ort. Durch den hohen Anteil internationaler Gäste (über 50% sind nicht-deutschsprachig), ist die „Kneipensprache“ in der Regel Englisch. Landwirtschaft Die Landwirtschaft ist in der Gemeinde von jeher klein strukturiert und seit vielen Jahren stark rückläufig. Aktuell gibt es noch 41 Nebenerwerbsbetriebe, die zumeist in dem Ortsteil St. Jakob gelegen sind. Auch die Almen (Alpen genannt) werden noch bewirtschaftet. Neben der Rinder- und Schafhaltung werden in den letzten Jahre vermehrt wieder Pferde (Haflinger) gehalten. Bildung St. Anton verfügt über einen Kindergarten, eine Volksschule und eine Hauptschule. Religion Innerhalb der Gemeinde bestehen die beiden katholischen Pfarreien St. Anton und St. Jakob, deren Kirchengebäude sehenswert sind. Die Kirche von St. Anton Die Kirche wurde am 11. September 1698 geweiht und wurde zu Ehren der hlg. Jungfrau, des heiligen Franziskus und des heiligen Antonius von Padua erbaut. Die Bauausführung erfolgte durch den Baumeister Keil aus der Gemeinde Umhausen im Ötztal. Die Kirche erhielt einen Turm, der im Unterbau rundbogige Schallfenster zeigt, darüber einen achteckigen Aufbau mit schindelbedeckter Zwiebelhaube. Die Ausstattung der St. Antoner Kirche war eher bescheiden und durch den Neubau der Barockkirche in St. Jakob 1773 (siehe unten), die erhebliche finanzielle Mittel verschlang, haben sich die Neuanschaffungen in St. Anton vermutlich in Grenzen gehalten. Im Jahre 1840 erfolgte die erste größere Renovierung und die Kirche erhielt zwei große Gemälde des Münchner Künstlers Johann Kasper. Mit dem Bau der Arlbergbahn in den Jahren 1880 bis 1884 wurden der Kirche erhebliche Zuwendungen seitens der hier tätigen Bauunternehmer zuteil. So erhielt die Kirche ein neues Geläut, bestehend aus vier Glocken. Nachdem die alte Kirche viel zu klein geworden war, schritt man nach langjährigen Vorbereitungen 1932 zu einer Kirchenvergrößerung nach den Plänen vom Architekten Clemens Holzmeister. Der Kirchenumbau dauerte ein halbes Jahr und im darauf folgenden Jahr wurde die vergrößerte Kirche geweiht. Der Architekturkritiker Friedrich Achleitner beschreibt die Kirche wie folgt: „Am augenfälligsten und am meisten abgebildet ist die St. Antoner Pfarrkirche, die von Clemens Holzmeister 1932 erweitert und umgebaut wurde. Von der alten Kirche blieb ein Hauptteil des Schiffes als Chor und der barockisierte Zwiebelturm erhalten. Holzmeister fügte einen neuen Eingangsbereich an und schuf mit dem neuen „kleineren Turm, den er dem alten nicht anglich, den Hauptakzent, der diesem Bau zu neuem, starken Leben verhalf. Dieser Entwurf ist ein frühes Beispiel einer sogenannten typologischen Denkmalpflege, wobei durch neue Elemente die alten zum Sprechen gebracht werden.“ Die Innenausstattung der alten Kirche wurde zum Teil übernommen. 1951 erhielt die Kirche neue Deckengemälde vom Künstler Hans Andre aus Innsbruck und 1956 einen von Hans Buchgeschwentner neu geschaffenen Hauptaltar mit Szenen aus dem Leben des heiligen Antonius. Sehenswert sind auch die reich verzierten Glasfenster, ein Flügelaltar aus dem 14. Jahrhundert und die Weihnachtskrippe aus dem Jahre 1957 ebenfalls von Hans Buchgeschwentner geschaffen. Erst am 1. November 1947 wurde die Kaplanei St. Anton zur Pfarre erhoben. Pfarrer seit 1983 ist Bruno Decristoforo. Zur Pfarre St. Anton gehört auch die Kapelle in St. Christoph am Arlberg, die 1386 von Heinrich Findelkind erbaut wurde. Die Kirche von St. Jakob Die St. Jakober Kirche ist die älteste Kirche im oberen Stanzertal; sie ist bereits in einem Steuerverzeichnis aus dem Jahre 1275 erwähnt und ist dem Apostel Jakobus dem Älteren geweiht. Die heutige Barockkirche hatte eine Vorgängerkirche, die auf dem jetzigen Friedhof stand. Das Aussehen dieser ersten Kirche ist bekannt. Das Kirchentor war über eine vielstufige Freitreppe zu erreichen. Die Kirchenaußenwände waren gemauert, trugen aber keine Gewölbe, denn der Dachstuhl war vom Kircheninnern zu sehen. Aber erst 1773 kam es zum Bau der neuen Kirche, einer Barockkirche, die außen höchste Bescheidenheit zeigt und von einem großen Christophorus-Gemälde geziert wird. Baumeister war vermutlich Franz Singer aus Götzens. Die neue geostete Kirche wurde oberhalb des alten Turmes erbaut, der von der alten Kirche übernommen wurde. Die Einweihung der neuen Kirche fand am 22. Juli 1778 statt. Im Jahre 1888 erhielt der alte Turm einen neuen Turmhelm. Dieser Turmhelm wirkte ausgesprochen wuchtig und wurde zum Wahrzeichen der Gemeinde. Er ist auf alten Postkarten gut zu erkennen. Am 20. April 1943 brannten bei einem Großbrand alle Häuser in der Umgebung der Kirche ab und auch das Kirchdach und der Turmhelm fielen dem Brand zum Opfer. Danach wurde der Turmhelm in einem etwas schlichteren Stil neu errichtet. Auf der Südseite des Kirchturmes steht seit 1885 der Gedenkstein für die beim Bau des Arlbergtunneld 1880 bis 1884 verstorbenen Arbeiter. Bis 1992 hatte die Pfarre St. Jakob ihren eigenen Pfarrer, wird aber nunmehr vom Pfarrer von St. Anton – Bruno Decristoforo – mitbetreut. Ab 16. April 2007 beginnt eine 2jährige Kirchenrenovierung. Geschichte des Ortes Die Geschichte des Ortes, erstmalig um 1275 als „Vallis taberna“ erwähnt, ist eng mit der Verkehrsentwicklung des Arlbergpasses verknüpft. Nach dem Verkauf der Alpgebiete auf dem Arlberg (Alpe Stern genannt) samt sonstiger Alprechte im Jahr 1450 an die Stadt Lindau am Bodensee verschafften sich diese die Kontrolle über den Arlbergverkehr. Lindau förderte aber den Salztransport von Hall über den Fernpass und schädigte so den Salztransportverkehr über den Arlberg empfindlich. Im Laufe des 15. Jahrhunderts verfiel die Straße über den Arlberg derart, dass er mit Wagen nicht mehr befahrbar war. Dieser Zustand hielt sich von ca. 1450 bis 1787 und wurde erst mit der Eröffnung der „Josephinischen Straße“ über den Arlberg wieder behoben. Der dadurch wieder stark steigende Fuhrwerksverkehr erzwang mit der „Kunststraße“ 1824 den weiteren Ausbau, was die „Umfahrung“ von St. Jakob und Nasserein zur Folge hatte. Etwa um 1860 nahm der Arlbergverkehr wieder rasch ab, da im Alpenvorland bereits Eisenbahnen entstanden waren und der Transport des Salzes nunmehr wieder über Bayern erfolgte. Für die Bevölkerung war der finanzielle Niedergang in allen Teilen des Dorfes spürbar. Viele Einheimische gingen nunmehr wieder als Maurer, Zimmerleute oder Handlanger ins Ausland, da sie von der klein strukturierten Landwirtschaft nicht leben konnten. Eisenbahntunnel Straßentunnel Zunächst Segen, später Fluch der Arlberggemeinde St. Anton wurde der zunehmende Verkehr über den Arlbergpass. Ab Mitte der 50er Jahre hatte der Verkehr derart stark zugenommen, dass die Gemeinde Gegenmaßnahmen ergreifen musste. Es entstand die Idee des Arlberg Straßentunnels in Verbindung mit der Arlberg Schnellstraße. 1974 begannen schließlich die Arbeiten zu dem 13,91 Kilometer langen Tunnel zwischen St. Anton und Langen in Vorarlberg. Am 1. Dezember 1978 wurde dieser seiner Bestimmung übergeben. Diese Maßnahme führte zu einer starken Beruhigung des Autoverkehrs in St. Anton, sodass in der Folgezeit die Dorfstraße in weiten Teilen zur Fußgängerzone erklärt werden konnte. Die „Schwabenkinder“ Um 1815 begann auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Situation im Dorf das oft traurige Kapitel der „Schwabenkinder“. Unzählige Kinder armer Leute - zumeist Bergbauern und Tagelöhner - wurden in Gruppen über den Sommer ins relativ reiche Schwaben geschickt und dort auf den „Kindermärkten“ z. B. in Ravensburg als billige Arbeitskräfte angeboten. Zumeist mussten sie sich als Hüterkinder und Mägde verdingen - erst 1914 sollte dies ein Ende nehmen. Einflüsse der nationalsozialistischen Herrschaft und des 2. Weltkrieges Auch der Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich 1938 blieb in St. Anton nicht ohne Folgen. Es gab Verhaftungen, Vertreibungen und antisemitische Maßnahmen; so wurde am westlichen Stadtrand die Tafel „In St. Anton sind Juden unerwünscht“ aufgestellt. Psychisch Kranke und Behinderte wurden Opfer der sogenannten Aktion T4. So wurden zwei Frauen des Ortes nach Hartheim verschleppt und dort als so genanntes „unwertes Leben“ ermordet. Unter den von den Nationalsozialisten wegen ihrer Gesinnung Verfolgten war auch der damals größte Sohn des Dorfes Hannes Schneider, der nach einer Verhaftung in die USA floh. Kurz vor Kriegsende glich das Dorf einem Heerlager: Vor den vorrückenden Amerikanern fliehende deutsche Truppen stauten sich vor dem Arlbergpass, der aufgrund ungewöhnlich hoher Schneelage unpassierbar war. Kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner Anfang Mai 1945 gelang es den deutschen Truppen, weiterzuziehen, sodass der Ort weitgehend ohne Kampfhandlungen von den amerikanischen Truppen eingenommen werden konnte. Von 240 im Zweiten Weltkrieg eingerückten Soldaten aus St. Anton kamen 86 nicht mehr zurück. Am 3. Jänner 1901 wurde im Hospiz in St. Christoph der Skiclub Arlberg gegründet und bald wurden erste Skirennen durchgeführt. 1907 kam Hannes Schneider als Skilehrer in das Hotel Post nach St. Anton. Mit seiner „Arlbergtechnik“ revolutionierte er den modernen Skilauf. 1922 gründete er die Skischule St. Anton. In den darauf folgenden Jahren folgte eine weitere Erhöhung der Bettenzahl, 1927 zählte man bereits 664 Fremdenbetten. In den 30er Jahren drehte Dr. Arnold Fanck einige Spielfilme in St. Anton, darunter „Der weiße Rausch“, „Fuchsjagd im Engadin“ und „Wunder des Schneeschuhs“, die nachhaltig die Entwicklung des Skilaufes nicht nur am Arlberg, sondern in den gesamten Alpen mit beeinflussten. 1934 zählte man in St. Anton 1.000 Gästebetten und ca. 55.000 Übernachtungen. Mit dem Bau der Seilbahn auf den Galzig 1937 wurde der Grundstein für eine groß angelegte Seilbahnerschließung gelegt, die in den Nachkriegsjahren mit dem Bau der St. Christoph-, Valluga-, Gampen- und Kapallbahn ihre Fortführung fand. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs konnten 1.154 Betten gezählt werden, während des Krieges war St. Anton Fronturlaubsziel mehrerer Heeresverbände. Erst 1947 kam der Fremdenverkehr langsam wieder in Gang und setzte sich kontinuierlich mit großen Steigerungen fort. Die Zahl der Gästebetten stieg von 1.700 (Jahr 1956) bis auf 5.658 (Jahr 1975) bei nunmehr über 560.000 Übernachtungen. Weitere Seilbahnerschließungen erfolgten in den Jahren 1965 bis 1975, darunter eine komplette Neuerschließung mit dem Bau der Rendlbahn im Moostal. Von 1975 bis 1985 setzte sich diese Entwicklung fort und St. Anton wurde mit dem „Arlberg Tarif Verbund“ zu einem Großraum-Skigebiet, der den Gästen die Benutzung aller Liftanlagen am gesamten Arlberg ermöglichte. 1985 erhöhte sich die Bettenzahl auf 7.325 bei 815.000 Übernachtungen. 1995 konnte eine Bettenzahl von 8.500 bei 900.000 Übernachtungen erreicht werden. In den 90er Jahren erfolgte auch die Ausweitung der Beschneiungsanlagen durch die Arlberger Bergbahnen, welche eine weitgehende Schneesicherheit auf allen Skibergen herstellte. Alpine Ski WM 2001 1996 beim FIS Kongress in Christchurch/Neuseeland erhielt St. Anton den Zuschlag zur Durchführung der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2001. Die Weltmeisterschaft selbst wurde dann zu einem großen sportlichen Ereignis mit mehr als 350.000 Zuschauer vor Ort. Mittelbar oder unmittelbar im Zusammenhang mit der entstanden zahlreiche Neubauprojekte im Ort. Die Mehrzweckhalle „Arlberg Well.com“, das Skistadion und die „Nassereinbahn“ waren direkte „WM-Projekte“, darüber hinaus haben viele Hoteliers den Anlass genutzt, um die Bettenzahlen durch Erweiterungen aufzustocken oder ihre Gästehäuser zu renovieren. Als Großprojekt im Zusammenhang mit der Alpinen Skiweltmeisterschaft stand außerdem die Verlegung des Bahnhofes und des Streckenverlaufes, auf die gesondert eingegangen wird. Bahnverlegung Im Zusammenhang mit der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2001 wurde die Arlbergbahnlinie auf dem Gemeindegebiet verlegt und ein neuer Bahnhof errichtet. Innerhalb von 36 Monaten wurde das zwei Milliarden Schilling teure Projekt realisiert und am 10. September 2000 wurde der offizielle Fahrbetrieb auf der neuen Strecke aufgenommen. Durch die Bahnverlegung wurde die über Jahrzehnte andauernde Teilung des Ortes durch die Bahnlinie aufgehoben und es entstanden neue Freiflächen mitten im Ort, die z.T. mit einem Park begrünt wurden. Auch ging die Lärmbelästigung durch die nunmehr eingehauste Bahnführung erheblich zurück. Das alte Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz und bleibt erhalten. Ehrenbürger der Gemeinde Hannes Schneider - Skipionier und Gründer der Skischule Arlberg Literatur Hans Thöni: St. Anton am Arlberg. Freipresse, Bludenz 1996, ISBN 3-85193-027-05 (formal falsche ISBN) |
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